Einfach alles aufschreiben mit OneNote

Wenn es um Notizen geht wird wohl in den meisten fällen der Notizblock mit Kugelschreiber gezückt. Bei vielen Studenten und auch bei mir kommt dafür überwiegend das Tablet auf den Tisch. Die beiden wichtigsten Namen in dem Bereich sind OneNote und Evernote. Beide sind sehr gut und erledigen ihre Aufgabe tadellos. Ich habe Evernote ausprobiert bin aber bei OneNote geblieben da es sich in mein Office365 besser einfügt und ich so alles unter einem Account zusammen habe.
Zu Beginn war es sehr schwierig mich in das Programm rein zu fuchsen. Das hat doch recht lang gedauert da es mir schwer gefallen ist mit den Kategorien und Seiten zurecht zu kommen. Nach und nach, und einigen Lernvideos später habe ich ein System für mich gefunden damit umzugehen und bin nun so drin das ich in OneNote vieles auch Archiviere. Zur Zeit benutze ich 3 Notizbücher ein privates, ein Berufliches und eins für die jährlichen Urlaubsplanungen das auch in der Familie geteilt ist.
Sehr einfach und simpel finde ich die Möglichkeit mit dem Surface Pro Notizen einfach mit dem Stift aufzuschreiben. So verfasse ich in Arbeitsgruppen ganze Protokolle und Arbeitsaufträge oder Notizlisten. Bei Netzrecherchen kann ich im Browser die Seiten einfach über die teilen Funktion oder die OneNote Druckfunktion alles in meine OneNote Notizbücher einfügen. So lassen sich auch PDF-Dokumente oder auch Formulare einfügen und mit dem Stift ausfüllen. Teilweise ersetzt es da auch schon den Drucker komplett.

Schnell mal eine Liste schreiben

Eine Notiz ist schnell geschrieben, auf einem Zettel, auf dem Arm oder schnell irgendwo mit der Tastatur eingetippt. Schreibt man jedoch regelmäßig eine Liste wie die Einkaufsliste oder der Klassiker die ToDo-Liste, macht es Sinn diese in der digitalen Welt mit einem Programm oder einer App zu erledigen. Knackpunkt ist dabei die Sicherheit, die Zuverlässigkeit und der Anspruch diese auch auf mehreren Geräten synchronisiert zu haben. Früher habe ich dieses mit den Notizen in Office Outlook erledigt, zuletzt und auch heute noch manchmal bietet sich da OneNote an. Vor allem wenn es um längere oder komplexere Listen oder Sammlungen geht, ist OneNote da mein bevorzugtes Programm. Für die einfachen Listen wie Einkauf und ToDo hat sich Wunderlist bei mir etabliert. die Nutzbarkeit ist sehr einfach und schnell was für den täglichen Einsatz wohl am wichtigsten ist. Ich habe auch viele andere Notiz-Apps ausprobiert. Als Beispiel für eine gute App ist da wohl EverNote oder Trello zu nennen. Ich bin jedoch bei Wunderlist hängengeblieben da die Synchronisierung für mich am schnellsten und zuverlässigsten erscheint und der Funktionsumfang auch nicht zu aufgeblasen ist. Das einzige was ich mir da noch wünschen würde ist, das die erledigten Einträge mit einem Kick gelöscht werden kann, aber vielleicht kommt das ja noch. Auf Windows 10 erweist sich auch Cortana als recht gute Erinnerungsstütze. Recht praktisch ist das einfach Eingesprochen wird ohne alles zu tippen. Nachteil das funktioniert bei mir zur zeit nur bedingt. Cortana versteht mich zeitweise nicht oder es ist kein Internet verfügbar, um meine Anfrage zu verarbeiten. Hat man 3x versucht ihr eine Erinnerung zu Diktieren und Sie versteht es nicht oder kann es nicht verarbeiten, will man auch kein weiteres mal mit dem Handy oder PC Sprechen. Angeblich kann Cortana auch Notizen in Wunderlist ablegen, was ich bis jetzt nicht hinbekommen habe. Sollte Windows mal Kräschen sind die Notizen in der Cloud sicher gespeichert und nach dem neu Aufsetzen schnell wieder da wo man Sie sucht. Auch das teilen von Listen hat sich durchaus als Sinnvoll erwiesen, so haben wir gemeinsame Listen z.B. für die Urlaubsplanung oder den Einkauf. Ich sehe sofort wenn dinge Erledigt wurden ohne dieses abzusprechen. Der große Vorteil alle Notizen und Erinnerungen digital zu Speichern ist aber wohl das der Arbeitsplatz immer aufgeräumt und Ordentlich bleibt.