Das Ende meines Windows Mobiles

Nun ist es vollbracht, ich habe mein Lumia 950 in Rente geschickt und bin dann auch schweren Herzens von Windows 10 Mobile zu Android gewechselt. Die Gründe liegen für viele die sich mit dem Thema auskennen auf der Hand. Ausschlaggebende war aber nicht die fehlenden Apps bei mir, viel mehr ging es um die schlechte Software seitens Microsoft. Trotz regelmäßigem zurücksetzen des Gerätes war der Akku mittags schon leer und es immer wieder zu Problemen bei der Authentifizierung gekommen ist. Punkte die ich am Ende wohl der Software zuschreiben muss.

Nun bin ich halt bei Android als mobiles System. Was mich doch erstmal vor einige Herausforderungen gestellt hat, da ich mit Android bisher kaum Berührungen hatte. Android ist gegen Windows 10 Mobile (W10M) wirklich schnell sehr schnell. Es startet schneller, der Store funktioniert schnell und die Apps laufen schneller. Die Anbindung im O2 Netz kommt mir auch sehr viel schneller vor (vor allem im Browser). Großer Nachteil ist jedoch die große Masse an Werbung und Meldungen mit denen man bei Android konfrontiert ist. Das kannte ich so von W10M überhaupt nicht. Flapsich könnte ich sagen die Zeit die ich bei W10M warten musste verbringe ich bei Android nun damit unsinnige Meldungen und Werbung weg zu schieben/klicken. Viele Apps bieten auch eine viel bessere Qualität z.B. stürzte mir früher die Instagram ab mehrmals ab und es dauerte lange bis die Bilder geteilt waren. Mit Android läuft dieser Prozess sehr viel flüssiger und zuverlässiger. Interessant dabei ist das nun die Google-Such Ergebnisse viel lokaler geworden sind. Wahrscheinlich nur eine folge wenn man seine Daten mit Google teilen muss. Nach 3 Wochen mit Android komme ich mit dem System an sich noch nicht ganz zurecht ich empfinde es immer noch als umständlich und total überladen. Gelegentlich piept es auch noch ohne das ich erkennen kann was der Grund dafür war. Abgestürzt ist es allerdings auch schon 2x. Für alle die sich jetzt fragen was ist es denn ein Galaxy, ist es nicht – es ist ein Nokia 8 (damit der Abschied von Windows Phone nicht so schwer fällt *lach*.

Fitbit oder Apple Watch, was passt zu mir

Brauch man einen Fitness Trecker oder gar eine Smartwatch, diese Frage muss sich wohl jeder selbst beantworten. Meine Erfahrung ist das mich der Fitnesstrecker motiviert meine Ziele zu erreichen und ich finde es gut einen gewissen Überblick über meine sportlichen Erfolge zu haben. Ich bin nie ein Uhrenträger gewesen. Fand eine Uhr in Zeiten von Handys und Smartphones ehr als überflüssig. Eine fette Uhr am Armgelenk als Statussymbol kam für mich auch nicht in Frage. Um meine Schritte zu erfassen hat dann ein Fitbit Flex den Anfang gemacht den ich auch viele Jahre benutzt habe. Flex zählt nur die Schritte über das Handy und die Cloud werden weitere Parameter errechnet so wie Schlafphasen und Kalorienverbrauch. Ich glaube das diese werte sicher nett sind aber man diesen nicht zu viel Vertrauen schenken sollte. Apple bietet mit der Apple Watch da viel mehr und ich muss zugeben das es sehr hilfreich sein kann während einer Konferenz oder Fortbildung kurz zu sehen welche Nachrichten grade eingetroffen sind. Wie bei Apple üblich Apple Watch nicht ohne IPhone das muss man dann auch zuhause sein, bekommt dann aber ein perfektes Gesamtpacket. Inzwischen bin ich auf die Fitbit Blaze umgestiegen nun bekomme ich echte Schafphasen und Pulsmessung. Sehr komfortable empfinde ist es zum Joggen einfach die Aufzeichnung am Handgelenk Starten zu können. Die Musiksteuerungsfunktion habe ich mit meinem Windows 10 Mobile getestet, funktioniert auch, habe ich aber doch dann nicht genutzt und abgeschaltet, der Stromverbrauch dankt es mir nun. Die Nachrichten anzeigen zu lassen hat bei mir nicht Funktioniert da würde sich ein Android Handy sicher bezahlt machen.
Fazit: Für mich war der Start mit einem Einsteigergerät dem Fitbit Flex wirklich sinnvoll, um zu erkennen ob das überhaupt etwas für mich ist wo ich auch dauerhaft Interesse habe. Hier ist auch der Aspekt von Überwachung und des Datenschutzes nicht unwichtig, das muss man wollen. Mit der Fitbit Blaze habe ich nun alles was ich für meinen Sport brauche. Apple bietet da noch viel mehr und das im wirklich gelungenen robusten Design, jedoch nichts für mich da ich in der Apple-Welt einfach nicht bin.
Sprechen wir zum Schluss noch über Geld. Die Smartwatches sind schlichtweg teuer und bieten begrenzten Funktionsumfang. Dazu müssen die Trecker oft viel Aushalten am Handgelenk. Die Apple Watch scheint da wirklich sehr Robust zu sein. Auf dem Fitbit Blaze habe ich direkt eine Schutzscheibe geklebt. Die ich auch schon einmal erneuern musste. Wie lange die Geräte überhaupt halten ist auch Fraglich. Wer sich zum Sport eher schwer aufraffen kann, den kann so ein Gerät eventuell motivieren dran zu bleiben. Auf die Jahre gesehen zahlt sich die Investition vielleicht im guten Gefühl nach dem 10 km Lauf aus!

Einfach alles aufschreiben mit OneNote

Wenn es um Notizen geht wird wohl in den meisten fällen der Notizblock mit Kugelschreiber gezückt. Bei vielen Studenten und auch bei mir kommt dafür überwiegend das Tablet auf den Tisch. Die beiden wichtigsten Namen in dem Bereich sind OneNote und Evernote. Beide sind sehr gut und erledigen ihre Aufgabe tadellos. Ich habe Evernote ausprobiert bin aber bei OneNote geblieben da es sich in mein Office365 besser einfügt und ich so alles unter einem Account zusammen habe.
Zu Beginn war es sehr schwierig mich in das Programm rein zu fuchsen. Das hat doch recht lang gedauert da es mir schwer gefallen ist mit den Kategorien und Seiten zurecht zu kommen. Nach und nach, und einigen Lernvideos später habe ich ein System für mich gefunden damit umzugehen und bin nun so drin das ich in OneNote vieles auch Archiviere. Zur Zeit benutze ich 3 Notizbücher ein privates, ein Berufliches und eins für die jährlichen Urlaubsplanungen das auch in der Familie geteilt ist.
Sehr einfach und simpel finde ich die Möglichkeit mit dem Surface Pro Notizen einfach mit dem Stift aufzuschreiben. So verfasse ich in Arbeitsgruppen ganze Protokolle und Arbeitsaufträge oder Notizlisten. Bei Netzrecherchen kann ich im Browser die Seiten einfach über die teilen Funktion oder die OneNote Druckfunktion alles in meine OneNote Notizbücher einfügen. So lassen sich auch PDF-Dokumente oder auch Formulare einfügen und mit dem Stift ausfüllen. Teilweise ersetzt es da auch schon den Drucker komplett.

SWAY kleiner Helfer für schnelle Präsentationen

Sway, noch nie gehört! Da bist du sicher nicht allein, ist es doch ein recht neues und kleines Tool. Man könnte auch sagen es ist ein PowerPoint für schnelle. Nachdem ich mich einige Zeit mit Sway beschäftigt habe und auch erst den Sinn herausfinden musste. Bin ich nun recht angetan, für wie viele Einsatzmöglichkeiten sich Sway nutzen lässt.

Sway zu erklären ist nicht ganz leicht, es ist wie eine Präsentation die sich selbst präsentiert. Man wirft seine Inhalte, Text, Tabellen, Bilder, Videos in der Reinfolge rein und wählt ein Design, Fertig! im Gegensatz zu PowerPoint wo Folie für Folie erarbeitet wird, wird bei Sway alles in einem rutsch dargestellt. Für längere Präsentationen nutze ich nach wie vor PowerPoint zumal wenn es sehr Textlastig ist und ich zu beginn noch nicht weiß was am Ende stehen soll. Beruflich muss man auch sagen ist PowerPoint einfach Anerkannter. Sway hingegen eignet sich vor allem wenn es um kurze schnelle Präsentationen geht oder einfach nur ein paar Bilder in moderner schicker Art, dargestellt werden sollen. Sway ist Online, eine Präsentation wird immer Online auf OneDrive oder Dropbox gespeichert (weitere Dienste kommen bestimmt noch hinzu), das geht zwar mit PowerPoint auch man merkt jedoch das PP da aus einer anderen Zeit kommt. Bei Sway kann ich auf diese Weise mein Werk einfach Teilen, habe aber weiter die volle Kontrolle über meine Arbeit.

Warum Bescheinigungen noch per Post schicken

Viel hat sich getan und es dringt immer mehr in den Alltag ein. Mit dem Handy ein Foto des ausgefüllten Briefes gemacht und per Mail an den Kundendienst. Manche Anbieter stellen sogar dafür extra Apps zur Verfügung. Ich habe mich nun bei meiner Krankenkasse der TK auch für den Online Service „Mein TK“ Angemeldet und nach langem zögern auch den Sogenannten Postkorb eingeschaltet. Über diesen Dienst Sendet mir nun meine Krankenkasse Briefe zu. Über die ich per Mail Informiert werde. Diese Art von sichererer Kommunikation scheint sich wohl durchzusetzen. Die Sparkassen zwingen ihre Kunden seit letztem Jahr (2016) auch den „Postkorb“ zu nutzen. Bei der TK kann ich nun Bescheinigungen wie Krankmeldungen Online an die Kasse senden. Was ich doch sehr begrüße da man sich bei Krankheit nicht noch extra in eine überfüllte Postfiliale anstellen will um eine einzelne Briefmarke zu Kaufen. Da ich dieses Jahr leider diesen Service sogar nutzen musste empfand ich das doch als sehr zeit sparend und reibungslos. abfotografiert hochgeladen und am selben Tag kam eine Mail das das Dokument angekommen und akzeptiert wurde, Sache Erledigt. Bei meinem Arbeitgeber hingegen habe ich mich jedoch nicht getraut die Krankmeldung per Mail zu Schicken.

Weitergedacht druckt mein Arzt die Bescheinigungen auch vom PC nur aus und zahlt für die Formulare bestimmt auch noch viel Geld, damit ich diese wieder Einscanne/Fotografiere. Warum kann er mir diese nicht auch einfach in einem „Postkorb“ oder als PDF zur Verfügung stellen. Somit würde ich bevor ich die Praxis wieder verlassen habe schon per Mail Informiert das ich neue Bescheinigungen und Überweisungen bekommen habe. Diese leite Sie dann einfach entsprechend weiter.

Daten aus der Cloud

Es ist eine feine Sache überall alle Daten jetzt und sofort. Auch wenn das Aufnahmegerät schon lange über den „Jordan“ gegangen ist und durch die neuste Generation ersetzt wurde. Die Dokumente, Bilder und Videos sind ja in der Cloud. Oder genauer gesagt auf einer Festplatte in einer Serverfarm meines Anbieters, irgendwo auf der Welt. Die Versprechen der Anbieter hören sich immer gut an, doch wird es dadurch auch unübersichtlicher und vor Synchronisationsproblemen ist wohl auch noch niemand verschont geblieben. Ja und wenn kein Netz dann kein Netz, dann geht einfach nichts. Dazu kommen für viele Menschen auch noch der Aspekt der Datensicherheit hinzu da kein Anbieter den Speicher wirklich kostenlos zur Verführung stellt. Dieses Schreckt vor allem Unternehmen ab, sensible Unternehmens Daten in der Cloud zu Speichern. Auch ich habe mich schon oft vorm Speichern eines Dokumentes gefragt ob es wirklich klug ist diesen Inhalt nun im Netz zu Speichern. Am Ende muss man das wohl jedes mal neu bewerten und meistens macht man es dann doch, trotz des mulmigen Gefühls, bis man sich dran gewöhnt hat.

Ich nutze zur Zeit 2 Dienste OneDrive und Dropbox. Auf OneDrive habe ich durch mein Office365 Abo 1TB an Speicher zur Verfügung. Auf Dropbox nutze ich den kostenlosen Speicher. Jeder Dienst hat seine Stärken und Schwächen Dropbox Synct sehr schnell, OneDrive hat durch Windows 10 und XBox die beste Anbindung bei mir zuhause und halt sehr viel mehr Speicher. Auf OneDrive lagere ich die Musik Sammlung aus und kann die Lieder so über Groove auf allen Geräten abspielen (Das geht auch ohne den Musik Pass). Dazu ist OneDrive der Dokument und Fotospeicher. Dropbox nutze ich eigentlich nur um mal schnell eine Datei von einem Gerät auf das andere zu Verschieben, da das wirklich in wenigen Sekunden von statten geht, was OneDrive wohl nie Schaffen wird.

Schnell mal eine Liste schreiben

Eine Notiz ist schnell geschrieben, auf einem Zettel, auf dem Arm oder schnell irgendwo mit der Tastatur eingetippt. Schreibt man jedoch regelmäßig eine Liste wie die Einkaufsliste oder der Klassiker die ToDo-Liste, macht es Sinn diese in der digitalen Welt mit einem Programm oder einer App zu erledigen. Knackpunkt ist dabei die Sicherheit, die Zuverlässigkeit und der Anspruch diese auch auf mehreren Geräten synchronisiert zu haben. Früher habe ich dieses mit den Notizen in Office Outlook erledigt, zuletzt und auch heute noch manchmal bietet sich da OneNote an. Vor allem wenn es um längere oder komplexere Listen oder Sammlungen geht, ist OneNote da mein bevorzugtes Programm. Für die einfachen Listen wie Einkauf und ToDo hat sich Wunderlist bei mir etabliert. die Nutzbarkeit ist sehr einfach und schnell was für den täglichen Einsatz wohl am wichtigsten ist. Ich habe auch viele andere Notiz-Apps ausprobiert. Als Beispiel für eine gute App ist da wohl EverNote oder Trello zu nennen. Ich bin jedoch bei Wunderlist hängengeblieben da die Synchronisierung für mich am schnellsten und zuverlässigsten erscheint und der Funktionsumfang auch nicht zu aufgeblasen ist. Das einzige was ich mir da noch wünschen würde ist, das die erledigten Einträge mit einem Kick gelöscht werden kann, aber vielleicht kommt das ja noch. Auf Windows 10 erweist sich auch Cortana als recht gute Erinnerungsstütze. Recht praktisch ist das einfach Eingesprochen wird ohne alles zu tippen. Nachteil das funktioniert bei mir zur zeit nur bedingt. Cortana versteht mich zeitweise nicht oder es ist kein Internet verfügbar, um meine Anfrage zu verarbeiten. Hat man 3x versucht ihr eine Erinnerung zu Diktieren und Sie versteht es nicht oder kann es nicht verarbeiten, will man auch kein weiteres mal mit dem Handy oder PC Sprechen. Angeblich kann Cortana auch Notizen in Wunderlist ablegen, was ich bis jetzt nicht hinbekommen habe. Sollte Windows mal Kräschen sind die Notizen in der Cloud sicher gespeichert und nach dem neu Aufsetzen schnell wieder da wo man Sie sucht. Auch das teilen von Listen hat sich durchaus als Sinnvoll erwiesen, so haben wir gemeinsame Listen z.B. für die Urlaubsplanung oder den Einkauf. Ich sehe sofort wenn dinge Erledigt wurden ohne dieses abzusprechen. Der große Vorteil alle Notizen und Erinnerungen digital zu Speichern ist aber wohl das der Arbeitsplatz immer aufgeräumt und Ordentlich bleibt.

Meine digitale Musiksammlung

Vieles läuft heute so digital das man leicht vergisst wie es zu anderen Zeiten war. Wer nutzt heute noch einen CD-Spieler, kaufen kann man die Geräte nicht mehr. Habe ich doch in meiner Jugend noch vor WDR1 (heute 1Live) mit dem Kassettendeck die Charts aufgenommen. Gefiel dann ein Künstler wurde mit der Bahn in eine der Städte gefahren und die CD bei Saturn oder Karstadt gekauft. Ich glaube das heute keiner mehr auf die Idee kommt einen ganzen Nachmittag zu verplanen um eine Maxi-CD mit 3x dem gleichen Lied zu kaufen. Heute hört man im Radio oder beim Kumpel ein gutes Lied, wird dieses mit Shazam eingelesen und die Plattform bietet direkt die MP3 zum Kauf an oder meldet das dieses Lied in deinem Abo enthalten ist. Hat man jedoch heute eine Musik-CD wird diese meist im PC, den Spielkonsolen und Blu-Ray Playern abgespielt. Doch die meisten haben ihre Musik doch Digital bei und Spielen Sie mit dem Handy ab. Dank Bluetooth lassen sich die MP3-Lieder vom Handy oder PC einfach auf die hochwertige Musikanlage übertragen. Ich habe meine gesamte Musik auf OneDrive hochgeladen und kann mit Groove die Musik da wiedergeben wo ich grade mit dem Netz verbunden bin. Zur Zeit nutze ich auch noch gelegentlich Amazon-Prime Music wo mir die Zusammenstellungen bestimmter Wiedergabelisten recht gut gefallen.

Hallo digitale Welt

zuerst steht immer die Frage was bewegt einen dazu sich hinzusetzen und einen Blog zu schreiben. Mir fällt immer wieder auf, wenn ich im Café sitze wird man immer noch komisch angeschaut wenn man seine Notizen mit dem Surface Pen auf das Display schriebt oder nach einer Fortbildung mit dem Handy, die Erarbeitung auf der Flipp Chart abfotografiert. Was für mich schon als normal gilt, ergibt doch in vielen Situationen noch immer für große Augen. Nicht selten ergeben sich darauf Gespräche über die tolle Technik die für mich gar nicht mehr so was besonderes ist. Mit meinem kleine Blog kann ich nun die ein oder andere Arbeitsweise darlegen und oder auch zum Austausch anregen. Aber seit gewiss das auch ich immer mal wieder einen Zettel aus Holz mit einem handelsüblichen Kugelschreiber verwende (Man kann die Notiz ja immer noch Einscannen;-) ).